Das Leben ist eine ständige Jagd nach Energie
Die Jagd nach Energie ist in unserer Gesellschaft zu einer Jagd nach Geld geworden. Geld ist gespeicherte Energie, die von Menschen durch wirtschaftliche Leistung umgesetzt wurde. Als Beispiel: Ein Mann geht regelmäßig zur Arbeit und bekommt am Ende des Monats 3000€. Er hat seine Lebensenergie einen Monat zur Verfügung gestellt und bekommt dafür einen Ausgleich. Diese gespeicherte Energie, in Form von Geld kann er nun umsetzen, um seine Grundbedürfnisse abzudecken. Ein Dach über dem Kopf, schlafen, Essen, Trinken usw.
Wenn der Mensch eine höhere Stufe erreicht hat, spürt er, dass die Jagd nach Geld im Prinzip nur eine Jagd nach Sicherheit zur Erfüllung der Grundbedürfnisse ist. Meist macht sich bei den strebenden Menschen eine gewisse Unzufriedenheit breit, wenn er alle Bedürfnisse abgedeckt hat und sich auch die Verlockungen unserer modernen Welt erfüllen kann. Er spürt, dass dies nur kurzfristige Befriedigungen sind und er spürt auch, dass alle materiellen Genüsse die Seele nicht nähren können. Mit zunehmender Entwicklung wird den seelisch höher schwingenden Menschen klar, dass das Leben letztendlich durch feinstoffliche Energie, die Lebenskraft, bestehend aus einem qualitativen und quantitativen Aspekt getragen wird. Das Leben an sich wird erst möglich durch die Lebenskraft. Anerkennung, Zuneigung, Selbstliebe, Liebe und All liebe sind ein Ausdruck von feinstofflicher Energie.
Jeder Mensch durstet unbewusst, letztendlich danach zu lieben und geliebt zu werden. Die Lebenskraft, die in der esoterischen Literatur auch als CHI, Ki, Od, Prana, Orgon usw. bezeichnet wird, besteht aus zwei Aspekten qualitativer und quantitativer Natur, Liebe und Licht.
Je höher ein Mensch in seiner Entwicklung aufgestiegen ist, desto stärker wird sein Drang nach feinstofflicher Energie und weniger nach materiellen, irdischen Gütern.
Mit Lebenskraft lässt sich beispielsweise Schlaf minimieren, Heilung von den verschiedensten Gebrechen kann eingeleitet werden und es stellt sich eine tiefe innere Zufriedenheit ein, wenn Lebenskraft im Überfluss zur Verfügung steht.
Schnell stellt der Mensch im materiellen Überfluss fest, dass die Materie nur eine kurzfristige Befriedigung bringen kann.
Oft löst materieller Überfluss sogar Unzufriedenheit aus, weil man unbewusst oft neidvoll nach denen schielt, die mehr besitzen als man selbst. Es gibt immer einen der ein tolleres Haus hat, ein schnelleres Auto, mehr Geld auf dem Konto ... Das ist programmierte Unzufriedenheit, die mehr Energie aufzehrt als sie zu geben im Stande ist.
Wer jedoch die reine Energie in sich aufnimmt, beendet den Vergleich und spürt die tiefe Verbundenheit mit dem All. Die glücklichsten Momente im Leben, welche ebenso die energievollsten Momente sind, werden unabhängig von materiellen Gütern empfunden.
Diese Erkenntnis befreit uns aus dem Hamsterrad.
Damit ist nicht gemeint, dass man streben im materiellen Bereich gänzlich unterdrücken sollte oder gar asketisch Lebens soll. Vielmehr ist ein Ausgleich auf allen 3 Ebenen anzustreben; eine Entwicklung des Geistes, der Seele und materieller Wohlstand sollen gleichartig angestrebt werden.